Das tägliche Auf und Ab an den Börsen schreckt viele Sparer davor ab, ihr Geld in Aktien oder Investmentfonds anzulegen. Doch gerade auf lange Sicht kann ein Engagement in diese Anlagen äußerst einträglich sein. Denn während die „Klassiker“ des langfristigen Vermögensaufbaus wie Lebensversicherungen oder Festverzinsliche Wertpapiere kaum noch Erträge abwerfen, verspricht der Aktienmarkt attraktive Renditen in Form von Dividenden und Kursgewinnen. Fünf Gründe, warum sich Investmentfonds für Anleger auszahlen:

  • Steigende Preise: Das Leben heutzutage ist teuer. Nicht nur die Strompreise sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Auch die Mieten kennen in vielen Städten nur den Weg nach oben. Und auch die neuen Technologien kosten Geld. So beträgt die monatliche Handyrechnung beispielsweise im Durchschnitt knapp 31 Euro (giga.de, Februar 2013). Insgesamt belaufen sich die Lebenshaltungskosten eines Vier-Personen-Haushalts pro Monat auf 2.250 Euro (Statistisches Bundesamt, Mai 2014).
  • Niedrigzinsumfeld: Attraktive Erträge sind im aktuellen Marktumfeld nur noch schwer zu erzielen. Wegen der anhaltenden Finanz- und Staatschuldenkrise versuchen viele Zentralbanken die Konjunktur unter anderem mit extrem niedrigen Zinsen anzukurbeln. Die Folge: ein Niedrigzinsumfeld, in dem die klassischen Anlageformen wie Sparkonten, Fest- oder Tagesgeld kaum noch Erträge nur noch Minizinsen bieten.
  • Negative Realverzinsung: Das niedrige Zinsniveau gepaart mit der aktuellen Inflationsrate hat bittere Konsequenzen für die Sparer. Denn die Inflationsrate liegt bei vielen Anlagen über der Verzinsung. Für die Anleger bedeutet das, dass diese reale Verluste machen. Sicherheit bei der Geldanlage ist heute also nicht mehr nur eine niedrige Schwankung, sondern vor allem der Erhalt des Kapitals. Mit Investmentfonds lassen sich im Gegensatz zu den traditionellen Anlagequellen reale Renditen erwirtschaften.
  • Risikostreuung: Wer sein Erspartes nicht einseitig anlegt, lebt entspannter. Denn je breiter das Kapital gestreut ist, desto geringer ist das Risiko. So können Verluste einzelner Positionen mit Gewinnen anderer Anlagen ausgeglichen werden. Deshalb bieten sich Investmentfonds gerade auch für kleinere Sparer an. Denn bereits bei einem einzelnen Fonds wird das investierte Kapital auf viele unterschiedliche Emittenten, Wertpapiere oder Immobilien verteilt. Doch auch hier gibt es Unterschiede: So ist das Anlageuniversum bei einem Aktienfonds mit Fokus Deutschland naturgemäß sehr viel enger gefasst als bei einem global ausgerichteten Mischfonds, der weltweit in Aktien, Anleihen, Rohstoffe und eventuell auch Immobilien investieren kann.
  • Professionelles Fondsmanagement: Investmentfonds werden von einem professionellen Management verwaltet, das aus einem Team von Managern, Analysten und Marktforschern besteht und über alle erforderlichen Ressourcen verfügt, um die Entwicklung an den Finanzmärkten, in verschiedenen Branchen und bei den einzelnen Unternehmen genau zu verfolgen. Außerdem hat der Fondsmanager Zugriff auf Anlagemöglichkeiten, die dem Einzelanleger oftmals verwehrt bleiben. Investmentfonds eignen sich daher insbesondere auch für Anleger, welche die Geschehnisse an den Kapitalmärkten nicht laufend verfolgen möchten.


Bitte beachten Sie: Alle Wertpapieranlagen sind mit Risiken verbunden.
  • Die Fondskurse unterliegen grundsätzlich Schwankungen und es ist möglich, dass Sie Ihren ursprünglich angelegten Betrag nicht vollständig zurückerhalten.
  • Verluste aufgrund von Währungsschwankungen sind nicht auszuschließen.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge.